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Erfolgreiches Verpflegungscoaching: KiBiZ erhält Auszeichnung

icon.crdate04.08.2026

Erfolgreiches Verpflegungscoaching: KiBiZ erhält Auszeichnung

Hervorragendes Essen für die Jüngsten

Urkunden für Verpflegungscoaching überreicht

Ort – Ein ganzes Kindergarten- bzw. Schuljahr haben drei mittelfränkische Kitas und zwei Schulen ihr Mittagessensangebot unter die Lupe genommen und optimiert. Nun konnten sie bei der Abschlussveranstaltung im Walderlebniszentrum Tennenlohe als Anerkennung dafür eine Urkunde des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, unterschrieben von Ministerin Michaela Kaniber, in Empfang nehmen.

Essen mit Mehrwert – alles andere als Einheitsbrei

Die Herausforderungen rund um das Mittagessen in Kita und Schule sind vielfältig. Es soll einerseits gesundheitsförderlich und nachhaltig sein und muss gleichzeitig schmecken und trotzdem bezahlbar bleiben. Außerdem ist ein gelungenes Mittagessen mehr als nur reines Sattwerden. Es bietet ebenso Chancen für das Erlernen von Esskultur und Alltagskompetenzen sowie das Erleben von Gemeinschaft.

So vielfältig wie die Anforderungen, so unterschiedlich sind die Gegebenheiten in den Einrichtungen. Daher liegt der Fokus im Coaching Kita- und Schulverpflegung auf einer individuellen Begleitung. Ein Einheitsbrei kommt den Coaches Wilma Bröker und Tamara Nübler von der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Mittelfranken am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth-Uffenheim nicht auf den Teller: „Wir schauen immer vor Ort, welche Ziele steckt sich die Einrichtung? Worauf möchte sie sich besonders konzentrieren? Welche Ideen und Ressourcen sind vorhanden?“ Und so wurden in den vergangenen Monaten in sogenannten Essensgremien passgenaue Lösungen für ein ganzheitliches Verpflegungskonzept erarbeitet.

Alle ziehen an einem Strang

Den jeweiligen Gremien gehörten die Träger, die Kita- bzw. Schulleitungen, die Verpflegungsbeauftragten, die Köche, Speisenanbieter und Elternvertreter an. Eine offene Kommunikation unter allen Beteiligten war unerlässlich, um die angestrebten Veränderungen auf den Weg zu bringen. Dabei durfte auch das pädagogische Team nicht vergessen werden. Anke Brettschneider, Einrichtungsleitung des Kinderbildungszentrums in Sachsen b.Ansbach fand das Team-Meeting mit der Coachin sehr hilfreich: „Die räumliche Trennung von Küche und Kita ist bei uns eine Herausforderung. Im Austausch konnte ein gemeinsames Verständnis entwickelt und das pädagogische Team für eine wertschätzende Begleitung des Mittagessens sensibilisiert werden“.

Im Laufe des Coachingjahres wurden die Speisepläne der Kitas und Schulen gesundheitsförderlich angepasst und Abläufe rund um das Mittagessen optimiert. „Sogar mit Linsen läuft es bei uns ganz gut“, schmunzelt eine Teilnehmerin. Auch neue Einkaufsquellen für bio-regionale Lebensmittel wurden aufgetan, denn im Coaching stellte sich heraus, dass „wir doch nicht so regional einkaufen wie gedacht, das muss besser werden“, konnte eine andere Teilnehmerin als Resümee verkünden. Außerdem wurde das Thema Lebensmittelverschwendung angegangen und erfolgreiche Lösungen entwickelt.

Selbst die Umgestaltung der Mensa in einer Schule konnte mit den Schülern gemeinsam in die Tat umgesetzt werden.

Abschließend zieht Wilma Bröker ein Resümee zur Coachingrunde 2025/26: „Trotz vielfältiger Herausforderungen und Themen im Kita- und Schulalltag sind alle mit großem Einsatz am Ball geblieben und können nun umso stolzer auf ihre erzielten Ergebnisse sein. Hut ab vor Ihrem Engagement!“.

So dürfen sich die Kita- und Schulkinder in Zukunft auf ein gesundes Mittagessen freuen, das schmeckt.